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Fachkräfte dringend gesucht

Zu wenig qualifiziertes Personal im Freistaat: Jetzt will die Politik Auswanderer heimholen

Wer gehört werden will, der kommt um ein Spektakel offenbar nicht mehr herum. Seit Jahren schon weisen Unternehmen und Wirtschaftsverbände auf den wachsenden Mangel an Fachkräften in technischen Berufen hin. Gestern luden Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) und vier bayerische Topunternehmer zu einer Aktion ein, wie man sie sonst eher von Umweltaktivisten kennt. Professionelle Kletterer enthüllten an den Telekom-Towers beim Münchner Ostbahnhof in luftiger Höhe ein Transparent mit der Aufschrift: „Wir holen die besten Köpfe nach Bayern.“ Dem spektakulären Auftakt folgte eine außergewöhnlich prominent besetzte Pressekonferenz. Seite an Seite mit der Unternehmerin Susanne Klatten (BMW, Altana), Linde-Chef Wolfgang Reitzle, dem Unternehmer Anton Kathrein und Adidas-Chef Herbert Hainer warb Minister Zeil für zwei Regierungsprogramme und ein neues Internetportal. Sie sollen der bayerischen Wirtschaft das beschaffen, was sie nach eigenen Angaben am nötigsten braucht: hoch qualifizierte Ingenieure, Techniker und Facharbeiter. Welche Dimension das Problem hat, illustrierte Zeil anhand von zwei Zahlen: Nach Studien der Prognos-AG im Auftrag der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft fehlt allein in Bayern bis zum Jahr 2015 etwa eine halbe Million an Fachkräften. Und bereits heute entgehen dem bayerischen Mittelstand, wie die Beratungsgesellschaft Ernst & Young errechnet hat, jährlich 6,6 Milliarden Euro Umsatz, weil geeignete Mitarbeiter fehlen. Um dieser Entwicklung gegenzusteuern, will sich das Wirtschaftsministerium vor allem um zwei Zielgruppen kümmern. Abgewanderte bayerische beziehungsweise deutsche Fachkräfte sollen über das Regierungsprogramm „Return to Bavaria“ (Komm zurück nach Bayern) in den Freistaat zurückgeholt werden. Das Regierungsprogramm „Study and stay in Bavaria“ (Studiere und bleibe in Bayern) will ausländische Hochschulabsolventen im Freistaat halten. Außerdem sollten über das gestern freigeschaltete Internetportal „Work in Bavaria“ (Arbeite in Bayern) gezielte Fachkräfte aus aller Welt angeworben werden. Die Unternehmer auf dem Podium unterstützten Zeil nach Kräften. „ Es ist höchste Zeit, dass wir uns etwas einfallen lassen, wenn wir nicht einen Verlust an Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit riskieren wollen“, sagte Susanne Klatten. Hohe Energiekosten, hohe Besteuerung und Technikfeindlichkeit bezeichnete Linde-Chef Reitzle als Probleme am Wirtschaftsstandort Bayern. Zugleich müssen naturwissenschaftliche Fächer in der Schule stärker gefördert werden. Mit Herzblut unterstützen will auch Adidas-Chef Hainer die Initiativen des Ministeriums. Er berichtete von guten Erfahrungen am Firmen-Stammsitz in Herzogenaurach, wo rund 3200 Beschäftigte aus 50 Nationen arbeiten, und versuchte, Vorbehalte gegen Zuwanderung zu zerstreuen: „ Wir haben keine Angst vor Hochbegabten, wir sind auf der Suche nach Hochbegabten.“

Quelle: NBK 09.10.2012

Franken Personal fördert Nachwuchstalente an regionalen Universitäten

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Die besten Recruiter arbeiten bei externen Dienstleistern

Recruiting-Studie

Die besten Recruiter arbeiten nicht in den Personalabteilungen, sondern bei den externen Dienstleistern (RPO Recruiter). Das ist das Ergebnis des kürzlich veröffentlichten "Recruiter Quality Report" des Institute for Competitive Recruiting. Insgesamt wurden im Rahmen der Studie mehr als 2500 Recruiter befragt, 307 nahmen an der Studie teil. Den zweiten Platz belegten Recruiter bei Personalberatungen, den dritten Recruiter bei Personalvermittlungen. Erst auf dem vierten Platz folgen Inhouse Recruiter. Die Teilnehmer der Studie kamen aus allen Wirtschaftsbereichen mit einem Schwerpunkt bei der Beratung (33 Prozent). Auf IT entfielen 20 Prozent, den Automobil- und Fahrzeugbau sechs Prozent, auf den Maschinen- und Anlagenbau drei Prozent.

Weitere Ergebnisse der Studie: Die Rangliste in den funktionalen Kompetenzen konnten die Recruiter aus dem RPO-Bereich knapp für sich entscheiden. Auf dem zweiten Platz folgen die Recruiter aus den Personalberatungen vor denen aus der Personalvermittlung und den festangestellten Unternehmens-Recruitern. Bei den geschäftsbezogenen Kompetenzen ergab sich ein Patt auf dem ersten Platz zwischen den Recruitern aus dem RPO-Bereich und denen aus der Personalberatung. Auf dem dritten Platz folgen die Recruiter aus der Personavermittlung vor den Unternehmens-Recruitern.

Quelle: Zeitschrift "Personalwirtschaft" 08/2012

IW-Zeitarbeitsindex: 867.000 Zeitarbeitnehmer im Mai

1,5 Prozent mehr Beschäftigung in der Zeitarbeit

Im Mai 2012 ist die Zahl der Zeitarbeitnehmer in Deutschland um 1,5 Prozent auf 867.000 Beschäftigte gestiegen. Bereits im Vormonat erhöhte sich die Beschäftigung in der Branche um 0,5 Prozent auf rund 854.000. Dies sind die zentralen Ergebnisse des aktuellen IW-Zeitarbeitsindex, der vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) herausgegeben wird.

BAP-Präsident Volker Enkerts kommentiert die Zahlen: „Trotz der europaweiten Krisenstim-mung können wir für die Zeitarbeit in diesem Frühjahr eine positive Bilanz ziehen. Auch wenn die Wachstumsdynamik im Vergleich zum Vorjahr etwas abgenommen hat, ist die Nachfrage nach Zeitarbeitnehmern im April und Mai 2012 weiter angestiegen. Dennoch spüren wir Gegenwind: Der anhaltende Fachkräftemangel, die absehbaren Mehrkosten durch Branchenzuschläge und die Diskriminierung der Zeitarbeit durch einige Landesregierungen – ohne die Hindernisse politischer Natur könnte die Zeitarbeit ihre Funktion als Jobmotor noch viel stärker erfüllen.“

Presseinformation - BAP vom 05.07.2012

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